Sonic und SEGA All-Stars Racing
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Sonic und SEGA All-Stars Racing -
Hands-On Bericht vom 04.02.2010
SEGA's Maskottchen machen sich für einen neuen Wettstreit bereit. Nachdem bereits beim Tennis auf dem grünen Rasen um die Wette geschwungen wurde, bedarf es diesmal allerdings etwas mehr als einen simplen Schläger als Hilfsmittel. Schlauer wäre da schon ein PS-starkes Gefährt, beispielsweise ein Rennauto, ein Flugzeug oder... eine Banane. Auch Items wie Raketen, Schutzschilde und Nitro sollten mit eingepackt werden! Spätestens jetzt sollte jedem bewusst sein, dass es sich bei „Sonic und SEGA All-Stars Racing“ um kein gewöhnliches Rennspiel handelt. Vielmehr ist der Titel in das Genre des Fun-Racings einzuordnen, indem ein gewisser rot gekleideter Klempner seit Jahren die Nase vorn hat. Die Frage, die sich nun natürlich jedem stellt: Kann das Spiel mit dem Referenztitel „Mario Kart“ mithalten?
Moment...Das kommt mir irgendwie bekannt vor!
Es gibt zwar kein Erfolgsrezept für einen Fun Racer, jedoch einige Eigenschaften, die sich hierbei stetig wiederholen. Wichtig sind folgende Zutaten: skurrile Fahrzeuge bzw. Fahrer, abgedrehte Kurse mit reichlich Hindernissen, Powerups mit denen die Gegner von der Straße gefegt werden können und zu guter Letzt ein Multiplayer-Modus, um sich mit seinen Freunden zu messen. Diese vier Kriterien erfüllen fast alle Fun-Racing Spiele - woran es meistens
scheitert, ist die Ausführung. Mit Ausnahme des Multiplayer-Modus konnten wir uns ein gutes Bild über die einzelnen Punkte machen und wollen euch diese natürlich nicht vorenthalten.
„Sonic und SEGA All-Stars Racing“ bietet ein breit gefächertes Fahrer-Repertoire aus dem gesamten SEGA-Universum. Neben Sonic und seinen Freunden finden sich einige längst vergessene Videospielhelden auf der Piste wieder. Als Großvater geht Alex Kidd, das Maskottchen von SEGA lange vor der Sonic-Ära, ins Rennen. Ebenfalls nur eingefleischten SEGA-Fans bekannt, sind Beat aus „Jet Set Radio“ oder Ulala aus „Space Channel 5“. Die interessanteste
Ankündigung dürfte allerdings Ryo Hazuki sein, bekannt aus dem legendären „Shenmue“. Ein Indiz für einen dritten Teil? Sehr unwahrscheinlich, aber nichtsdestotrotz macht es Spaß mit Ryo's Motorrad über die Pisten zu heizen. Die Fahrerauswahl fällt somit ziemlich außergewöhnlich aus, wenngleich manche Fahrer bei vielen nur Stirnrunzeln verursachen werden.
Kommen wir zum Herzstück eines jeden Rennspiels, den Kursen. Angelehnt sind diese an den großen Spielhits von SEGA. Bei dem Streckendesign haben die Entwickler viele Elemente aus den jeweiligen Spielen übernommen, damit die Strecken ihrer Spielvorlage
gerecht werden. In den Sonic-Stages werden Fans die typischen Loopings wiedererkennen, ebenso die Flipper-Bumper, mit denen man sich
auf die Pole Position katapultiert. The House of the Dead präsentiert sich Genre-typisch düster mit schlürfenden Zombies auf dem Friedhof.
Dabei ist ganz klar die Liebe zum Detail zu erkennen. Seien es Sonnenbrillen tragende Sonnen (!) in den Samba de Amigo-Levels oder riesige, sich bewegende Maschinen-Konstruktionen in der Dr. Eggman-Fabrik, abseits der Straße gibt es viel zu sehen.
Doch allzu sehr sollte man sich davon nicht ablenken lassen, denn im direkten Vergleich zu „Mario Kart“ geht es hier nochmal eine Spur schneller zur Sache. Das Spiel läuft erfreulicherweise sehr flüssig und die verschiedenen Fahrer haben spürbare Fahrunterschiede. Gerade die Motorräder bieten ein gutes Handling. Sollten fahrerische Fähigkeiten nicht ausreichen, hat man immer noch eine Auswahl an nützlichen Items, die auf der Straße zum Aufsammeln bereitliegen. Neben den üblichen Verdächtigen, wie zum Beispiel Raketen, Turbo Boosts und Schutzschilderm, gibt es auch einige interessante Extras. Da wäre zum einen ein Sternengeschoß, welches bei Berührung den Bildschirm um 180° dreht. Ein simpler, aber sehr unterhaltsamer Effekt. Des Weiteren hat jeder Charakter, ähnlich wie in „Mario Kart: Double Dash“, eine besondere Spezialattacke um dem Sieg ein Stück näher zu kommen. Man sollte sich allerdings nicht nur auf seine Power Ups verlassen, nur mit fahrerischem Können kommt man auf Dauer weiter. Für Hardcore Zocker interessant: Die sogenannte Snaking Technik, bei der man Boosts durch driften auf gerader Strecke erlangt, ist möglich.
Prognose:
Wird Sonic und SEGA All-Stars Racing die neue Fun-Racing Referenz? Das lässt sich an dieser Stelle zwar noch nicht sagen, die Vorabversion zeigte aber das wir es hier mit weit mehr als einem bloßen Mario Kart Klon zu tun haben. Klar, die Gemeinsamkeiten sind nicht von der Hand zu weisen, doch allein vom Spielgefühl her wirkt alles eine Spur schneller und auch fordernder. Auch die einzelnen Kurse unterscheiden sich stark voneinander und bieten viel Abwechslung. Bei der bunt gemischten Fahrauswahl aus teilweise vergangenen SEGA Tagen findet jeder seinen Liebling und wenn der Multiplayer Modus genug Umfang bietet, steht einem guten Rennspiel nichts mehr im Wege. Am 25. Februar, wenn das Spiel erscheint, zeigt sich ob es auch für die Pole Position reicht.
Fährt am liebsten mit Ryo Hazuki's Gabelstabler: Marcel Gelhar [Nibbler] für PlanetDS.de
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Details
Spielname:
Sonic und SEGA All-Stars Racing
Publisher:
SEGA
Developer:
SEGA
Genre:
Fun-Racing
Release:
25.02.2010 (erschienen)
Multiplayer:
1-4 Spieler
Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:
 ScreenViewer öffnen (14)
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